@tom s Danke für die Hinweise. Ich habe das jetzt in einer kurzen Stichprobe getestet:
- UA-Filter vorübergehend deaktiviert
- Anubis auf DEBUG gestellt
- separates TLS-Light-Logging in Nginx aktiviert
Ergebnis für den angeblichen Android-6-/Chrome-65-Client:
Requests: 13
Unterschiedliche IPs: 13
Challenges ausgestellt: 11
Challenges gelöst: 0Die 13 Verbindungen ergaben zunächst zwölf verschiedene TLS-Profile. Die Unterschiede bestanden allerdings ausschließlich aus zufälligen GREASE-Werten. Nach deren Normalisierung hatten alle Verbindungen exakt dasselbe TLS-Profil.
Der TLS-Fingerprint allein eignet sich trotzdem nicht für eine sichere Sperre: Dasselbe normalisierte Profil wurde in der Stichprobe auch von aktuellen Chrome-142-, Chrome-148- und Chrome-149-Clients verwendet.
Die Kombination ist jedoch eindeutig verdächtig: Der User-Agent behauptet Android 6 / Chrome 65, verwendet aber einen modernen TLS-1.3-/HTTP/2-Stack und über alle IP-Adressen hinweg dasselbe vollständige HTTP-Headerprofil.
Auch der User-Agent Mozilla/5.0 (compatible; crawler) löste keine seiner zwölf Challenges.
Der aktuelle Flood verbraucht in dieser Stichprobe also hauptsächlich Anubis-Ressourcen und gelangt nicht bis zu Forgejo.
UA-Filter und normales Anubis-Logging sind inzwischen wieder aktiv.
utzer@f.utzer.de@f.utzer.de