Glasfaser ist toll, klar, aber wenn in der Straße keines liegt und auch
nicht so bald kommen soll, bleiben doch nur Internet per DSL und per
TV-Kabel als Alternative. Im Podcast vergleicht c’t-Redakteur Urs
Mansmann mit Moderator Jörg Wirtgen diese beiden Breitbandtechniken und
geht auch auf 5G/Mobilfunk und Starlink/Satelliteninternet ein.
Die wichtigste Eigenschaft dürfte die Geschwindigkeit sein. Nur wenige
ältere DSL-Anschlüsse sind auf 100 MBit/s beschränkt, inzwischen
erreiche vielen bis 250 MBit/s. Bei TV-Internet sind ziemlich
flächendeckend 1 GBit/s drin. Im Upload erreicht DSL 40 MBit/s, einige
TV-Anbieter haben auf 75 MBit/s aufgestockt. Das sind aber nur
Idealwerte, erklärt Urs, beide Medien haben verschiedene
Einschränkungen, die von dem konkreten Anschluss abhängen.
5G und Starlink als weitere Alternativen erreichen ähnliche
Geschwindigkeiten, aber leiden unter noch mehr Einschränkungen,
beispielsweise einer eingeschränkten Erreichbarkeit von außen,
beispielsweise für ein NAS. Ausführlich geht Urs darauf ein, warum beide
nur in Ausnahmefällen empfehlenswert sind – dann aber auch durchaus gut
funktionieren.
Die günstigsten Tarife gibts beim Kabel-Internet, da gehts teils unter
20 Euro los. Für DSL sind typischerweise mindestens rund 30 Euro fällig.
Woher dieser Unterschied kommt, erklärt Urs. Und auch, warum die
Geschwindigkeitsstufen der Kabel-Tarife sich mittlerweile an Glasfaser
anlehnen statt an DSL. Bei höheren Geschwindigkeiten gleichen sich DSL
und Kabel näher an – und ein paar Tipps zu empfehlenswerten Anbietern
auf beiden Medien fallen im Podcast auch noch ab. Bei der Tarifwahl gilt
es aber auch, die Telefonkosten im Auge zu behalten. Immer mehr Leute
erreicht man nur mobil, von daher sollte man eine Mobilfunkflatrate
wählen, rät Urs.
Die Frage, ob man einen Router kauft oder mietet, ist einfacher: Die
Mietpreise sind nämlich gestiegen, sodass sich ein gekaufter Router
schnell bezahlt macht. Noch besser überlegt man, seinen alten Router
weiterzunutzen oder einen gebrauchten zu kaufen. Zur Anschlusstechnik
muss er passen, aber Anbietersperren sind mittlerweile bei Kabel- und
DSL-Anschlüssen nicht zu erwarten.
Falls ein geringer Monatspreis wichtiger sind als eine hohe Bandbreite,
oder falls man nur telefonieren möchte, ist damit der Kabelanschluss
sogar interessanter als Glasfaser. Aber auch ein reiner
Mobilfunkanschluss kommt dann wieder in Frage – aber man muss dann das
Transfervolumen im Auge behalten, warnt Urs.
Zu Gast im Studio: Urs Mansmann
Host: Jörg Wirtgen
Produktion: Tobias Reimer
► Der c’t-Artikel zum Thema (Paywall):
https://www.heise.de/tests/Internet-ohne-Glasfaser-Tarife-fuer-DSL-und-TV-Kabel-im-Vergleich-11394958.html
https://www.heise.de/tests/Marktuebersicht-Internetanschluesse-fuer-19-bis-35-Euro-im-Monat-11160844.html
https://www.heise.de/ratgeber/Schnelles-Internet-Preise-fuer-Glasfaser-DSL-und-TV-Kabel-im-Vergleich-11074537.html
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Kapitel:
00:00 Intro
01:17 Geschwindigkeiten von DSL und TV-Internet
06:02 Mobilfunk/5G
10:02 Starlink-Satelliteninternet
12:07 Preise für DSL und Kabel (und Glasfaser)
14:20 Günstige Einstiegspreise: TV-Kabel, Mobilfunk
18:27 Welche Geschwindigkeit für wen
25:05 Welcher Anbieter und welche Laufzeit
28:58 Telefonieflatrates
33:00 Router kaufen oder mieten – oder den alten weiternutzen
39:40 Vertragsabschluss online, nicht im Laden
46:31 Verabschiedung
#glasfaser #Internet #Starlink
DSL, Kabel, 5G und Starlink im Vergleich – wenn Glasfaser nicht kommt | c’t uplink
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