Ich glaube, wir liegen technisch näher beieinander, als es zunächst wirkt.
Dass die konkrete Belastung auf meiner Instanz durch lokale Parameter begrenzt werden konnte, bestreite ich nicht – im Gegenteil, genau das zeigen die Messungen.
Mein Punkt ist aber ein anderer: In einem föderierten System muss ich grundsätzlich damit rechnen, dass Gegenstellen langsam, fehlerhaft oder schlecht konfiguriert sind. Deshalb gehört es für mich zur Robustheit einer föderierten Instanz, diese Unterschiede sauber abzufangen.
Das ist keine Forderung an die fremde Instanz und auch keine Verlagerung der Verantwortung. Die Verantwortung bleibt lokal. Aber die Ursache des Lastpfades entsteht eben erst durch die Kommunikation mit einer langsamen Gegenstelle.
Deshalb sehe ich beides gleichzeitig als richtig an:
Die konkrete Abfederung ist Aufgabe der eigenen Instanz.
Die Notwendigkeit dieser Abfederung entsteht aus der Natur eines heterogenen föderierten Netzes.
Genau diesen Zusammenhang wollte ich mit dem Artikel herausarbeiten.