*Armin von Reich,sitz,eine Tasse Tee schlürfend,in seinem vergoldeten Hubschrauber. Dafür,dass es einst ein Heli des US Marine Corps war,ist er sehr elegant eingerichtet. Armin selbst sitzt an einem kleinen,aber eleganten Holztisch,auf dem feines Porzellan aufgestellt wurde,nur das beste natürlich. Die gesamte Einrichtung gleicht der eines tueren Privatjets,abgesehen von dem schwerem Eichenholz-Schrank in der Ecke,in dem das edle Geschirr aufbewahrt wird. Aber es ist ja auch nur sien Flieger für kurze Riesen,da kann man ja auch mal ein wenig auf komfort verzichten.

Armin tippt einmal mit dem goldenen Löffel leicht gegen die makellose weiße Tasse,als würde er gleich eine Rede auf einer Hochzeit halten wollen und plötzlich kommt ein Diener aus einer Ecke des Hubschrauber hergeeilt,bei der man schwören könnte,dass sie eben noch leer war.

Wilhelm! Bringen sie mir meine Zigarrendose! bellt der Mann dem Diener zu,der gerade erst neben ihm zum stehen gekommen ist. Natürlich,Herr! Wünscht Herr die kubanischen oder die argentischen?

Die teuersten,natürlich,sagt Armin,als sei es das normalste von der Welt. Der Diener flitzt sofort wieder los,aber Armin ruft ihm noch einmal hinterher. Und bringen sie mir die aktuelle Tageszeitung!

Natürlich,Herr,wie ihr wünscht,so soll es geschehen. Der Diener rennt eilig davon und taucht 17 Sekunden später mit einer Zigarrendose auf,die eher einer Kiste gleicht und einer Ausgabe des “Sächsischen Laufboten” wieder auf und legt alles hastig vor seinem Herrn auf dem Tisch ab. Mit einer geschickten Bewegung räumt er das teure Geschirr ab und stellt sich dann Kerzengrade neben den Tisch,bereit für weitere Anweisungen.

Mein Feuerzeug,Wilhelm. sagt Armin und greift in die geöffnete “Dose”,um sich eine Zigarette zu nehmen.

Oh,natürlich Herr. Bitte verzeiht mir mein Fauxpas. Wilhelm verneigt sich einmal leicht,dann kramt er hastig ein goldenes Zippo von der Größe eines Flachmanns aus seiner Westentasche und hält es an Armins Zigarre.

Ich danke ihnen,Wilhelm. Armin macht eine Geste,als würde er Wilhelm fortwischen,welcher dann auch promt wieder neben dem Tisch stehen bleibt. Armin nimmt einmal genüsslich einen Zug,dann wendet er sich wieder an seinen Leibsklaven.

Die Zeitung,Wilhelm! Armin pustet anstelle eines Rauchrings eine 8 in die Luft,da gewöhnliche Rauchringe nur was für den Pöbel sind. Natürlich Herr. Sofort! Wilhelm breitet die Zeitung aus feinstem Pergament aus,streicht noch einmal die Seiten glatt und hält sie dann seinem Herrn und Meister hin,sodass dieser lesen kann.

Armin lässt die reichen Augen über die Zeitung wandern und ließt sich einen Artikel aufmerksam durch. Nach einer Weile schnaubt er entrüstet "Pah. Dieser Wellensteyn denkt er könne mir Konkurrenz machen! Mir! Da fliegen wir jetzt hin,ich werd diesem Mann zeigen,wer die größere Geldbörse hat! Armin gestikuliert wild,während er redet und schaut dann wieder auf seinen unterbezahlten Butler. Wilhelm! Sagen sie dem Piloten er soll Kurs auf Hausen machen! Ich muss mit meinem Reichtum prahlen!

Wilhelm schaut seinen Herrn und Meister etwas verdutzt an. Bitte verzeiht,Herr,aber wir sind bereits im Landeanflug auf den Flughafen von Stadt. Die werden uns das sicher nicht erlauben.

Armin wischt die Bemerkung seines treuen Dieners mit einer Handbewegung weg. Das sollte kein Problem sein. Ich benötige nur mein Checkbuch,dann kaufe ich schnell den Flughafen und die werten Herren müssen uns das erlauben.

Wilhelm lächelt einmal kurz,als er das edle Checkbuch aus seiner Westentasche hervorzieht und sich unterwürfig verneigt. Natürlich Herr,wie klug ihr doch seid.

Armin schaut ihn ernst an. Keine Zeit für Späße,Wilhelm,dass ist eine äußerst ernste Angelegenheit. Ihr dürft gehen!

Natürlich Herr,ich danke euch. Der alte Butler huscht hastig ins Cockpit und kurz danach dreht die goldene V22 Osprey richtung Hausen ab. Armin lächelt zufrieden,da er gleich wieder einmal die Welt an seinem Richtum teilhaben lässt,eine unvergleichliche Wohltat,wie er findet.

/un Hi. Brauche hilfe mit dem neuen Account,weil ich das Passwort nicht resetten kann.