Hallo zusammen,
ich versuche gerade im Demo-System herauszufinden, ob i-doit die Möglichkeit bietet, mehrere Phasen innerhalb des PDU-Objekts darzustellen. Ziel ist eine Übersicht zu erhalten, inwieweit jede Phase pro Rack/PDU ausgelastet ist.
Für mich sieht es so aus, also ob das über die PDU Branches abbildbar wäre. Jedoch fehlt mir irgendwie der Punkt "Stromverbraucher zu Receptable verbinden", auch Editieren innerhalb der PDU Übersicht ist ausgegraut.
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Die beiden KB-Seiten bzgl. PDU und PDU Branches bringen mich nicht wirklich weiter.
Es gab wohl auch mal einen Blog-Einträg bzgl. Kapazitätsmanagement mit PDUs - den finde ich aber nicht mehr; die entsprechenden Links führen "nur" zur Hauptseite vom Blog.
Hat wer ne Lösung oder nen anderen Ansatz, wie das umzusetzen wäre?
LG
undefined @sveno
dazu drei Punkte mit Hintergrund aus dem Code:
i-doit modelliert das über die Kategorie Branch an der PDU. In der Liebert/Vertiv-MIB, an der sich i-doit orientiert, heisst diese Ebene lgpPduRb (Receptacle Branch), also Stromkreis bzw. Sicherungsabgang. Bei dreiphasigen PDUs entspricht das typischerweise einem Branch
pro Phase (L1, L2, L3), das hängt aber vom PDU-Hersteller-Layout ab. Pro Branch trägst du die Anzahl der Receptacles ein (Default 6).
Die Kategorie PDU-Übersicht (C__CATS__PDU_OVERVIEW) ist intern eine virtuelle Kategorie (source_table = isys_catg_virtual_list). Virtuelle Kategorien aggregieren nur, sie haben keine eigene Speicher-Spaltenstruktur, daher ist der Edit-Button ausgegraut. Das ist gewolltes
Verhalten, kein Bug der Demo.
Receptacles sind in i-doit kein eigenständiges Objekt. Die Tabelle isys_cats_pdu_branch_list hat lediglich eine Integer-Spalte receptables (= Anzahl). Receptacle-Namen, Pwr-Werte und akkumulierte Energie holt i-doit ausschliesslich per SNMP, die Default-OIDs zeigen auf
die Liebert/Vertiv-Enterprise-MIB (1.3.6.1.4.1.476.1.42., Felder lgpPduRcpEntry). Überschreibbar sind die Pfade unter snmp.pdu.path.* in den Tenant-Einstellungen.
Ohne SNMP-fähige PDU bleibt die Receptacle-Spalte auf "Anzahl" sitzen. Die Verknüpfung Server zu PDU läuft dann nicht receptacle-genau, sondern connector-genau über Verkabelung:
Wenn du es receptacle-genau abbilden willst, hat sich diese Convention bewährt: pro Receptacle einen Output-Connector auf der PDU anlegen, benannt nach Phase und Slot (z. B. L1 / Rec 1 bis L3 / Rec 6), und den Server-Power-Anschluss per Verkabelung mit genau diesem
Connector verbinden. Die Demo macht es ähnlich, dort heissen die Outputs allerdings nur 16A-Anschluss 01 bis 12.
Zwei Wege:
Skeleton für den Report-Manager (Belegung pro PDU, gefiltert auf Power-Output-Connectors):
Hintergrund zu den Konstanten: C__CONNECTOR__OUTPUT = 2, Connection-Type IDs 4 und 5 = Schuko und IEC-Power-Connector (aus isys_connection_type). Damit bleiben Netzwerk-Ports und der PDU-Input aussen vor.
Watt-Summen pro Phase folgen demselben Pattern, sobald Stromverbraucher am Server gepflegt ist; dafür joinst du über isys_cable_connection auf die Verbraucher-Seite und ergänzt SUM(consumer.isys_catg_pc_list__watt).