Beim Meeresschnee handelt es sich um langsam herabrieselnde Partikel von der Oberfläche des Meeres bis in die Tiefsee. Sie entstehen primär durch die Photosyntheseleistung der oberflächennahen Meereslebewesen (Cyanobakterien). Die abgestorbenen Zellen rieseln langsam herab und dienen dabei tiefer gelegenen Organismen als Nahrungsquelle. Übrig bleibt am Meeresboden dabei ein Schlamm, aus dem über geologische Zeiträume fossile Rohstoffe gebildet werden (Prozess der Inkohlung).

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