„Das Recht auf Meinungsfreiheit zu verteidigen, bedeutet, sich selbst treu zu bleiben“ – für diese Haltung bezahlte der Friedensnobelpreisträger und Wjasna-Gründer Ales Bialiatski jahrelang mit seiner Freiheit in den Straflagern des Lukaschenko-Regimes.
Seine vor kurzem erwirkte Freilassung ins Exil ist ein historisches Zeichen der Hoffnung für die belarussische Demokratiebewegung – doch der autoritäre Repressionsapparat bleibt im Kern unverändert. Tausende politische Gefangene leiden weiterhin unter Verfolgung, während das Land eng an Russlands Aggressionskurs gekoppelt bleibt.
Im Zentrum des Abends stehen die persönlichen Eindrücke und die Stimme des Nobelpreisträgers selbst. Im ersten Teil spricht Ales Bialiatski im Dialog über seine Jahre in Haft, den Moment seiner Freilassung und die Frage, wie der Kampf für die Menschenrechte und ein freies Belarus aus dem Exil weitergeht.
Im Anschluss wird die Deutschland-Premiere des neuen Dokumentarfilms „Bialiatski | Unbroken“ (2026) von Alexandrina Glagoljewa gezeigt. Der Film zeichnet den unbeugsamen Lebensweg Bialiatskis und den jahrzehntelangen Mut der belarussischen Zivilgesellschaft hautnah nach.
Moderation:
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Fotocredit: lookby.media (Collage: taz)
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Wie weiter im Belarus? – taz Talk mit Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski
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