Uttar Pradesh, Maharashtra und Jammu & Kashmir – drei unterschiedliche Regionen in Indien, drei unterschiedliche Perspektiven auf die Pressefreiheit in ihrem Land. Diese bringen Rohit Upadhya, Vijayta Lalwani und Safeena Wani, alle drei Teil­neh­me­r:in­nen des Projekts „In Dialogue: India and Germany in a Complex Geopolitical Landscape“ der taz panterstiftung, in diesem Podcast zum Ausdruck. Rohit Upadhya lebt in Noida, Teil der Metropolregion Delhi und damit nah am politischen Zentrum Indiens. Doch räumliche Nähe bedeutet nicht automatisch Nähe zum politischen Geschehen, stellt er richtig. Oftmals geben Ministerien ihre Informationen ausschließlich über Nachrichtenagenturen heraus. Fragen sind nicht zugelassen, Jour­na­lis­t:in­nen werden von Terminen ausgeschlossen oder erhalten gar keinen Zugang. Noch drastischer ist die Situation in Jammu & Kashmir. Der anhaltende Konflikt mit Pakistan führt auch hier zu weiteren Einschränkungen der Pressefreiheit. Safeena Wani beschreibt, wie sich die Situation über die Jahre verändert hat. Elf Jour­na­lis­t:in­nen aus Indien kamen zu Beginn des Projekts „India and Germany in Dialogue“ der taz panterstiftung Ende Juni zu einem Kick-off-Workshop in Delhi zusammen. Seitdem treffen sich die Teil­neh­me­r:in­nen alle zwei Wochen bis Ende November zu digitalen Sessions und diskutieren mit Ex­per­t:in­nen über die deutsch-indischen und europäisch-indischen Beziehungen. Neben dem im Februar vereinbarten Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien geht es dabei unter anderem um Klimaschutz und Dekarbonisierung sowie um Verteidigungskooperation sowie die Berichterstattung über diese Themen. Am 21.11. wird in der taz eine Sonderbeilage mit Beiträgen der indischen Jour­na­lis­t:in­nen zusammen mit der wochentaz veröffentlicht.   Illustration: Manuel Fazzini ------------------------------------------------------------------ Die taz ist eine unabhängige, genossenschaftlich getragene, überregionale Tageszeitung. Um eine kritische Öffentlichkeit zu ermöglichen, veröffentlichen wir alle Inhalte der gedruckten taz auch kostenlos auf unserer Website. Unser freiwilliges Modell "taz zahl ich" ersetzt die Bezahlschranke. Damit das möglich bleibt, unterstütze jetzt die taz mit einem selbst gewählten Betrag: https://taz.de/zahlich Die taz gibt es digital oder gedruckt auch als Abo - was die taz gleichzeitig am meisten unterstützt und ihre Existenz sichert. Erfahre hier mehr dazu: https://taz.de/abo Die taz in sozialen Netzwerken: https://taz.de/social Hinweis: Die Kommentarfunktion ist derzeit nur während moderierten Livestreams aktiviert, da sie vermehrt für Hate Speech genutzt wurde. Während des Livestreams steht allerdings der Live-Chat für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung. Vielen Dank für dein Verständnis. #pressefreiheit #indien #freierede