ich will das alles brennt. ich kann nicht. diese ganzen Krisen die sich häufen, sich überschlagen und selbst an ihrer Wiederholung ersticken. Nichts hört auf, nie wird es aufhören. ich will das alles brennt.
Tränen versickern in ausgetrockneten Böden. Ausgebaggerte Gruben lassen tosende Schreie in Stille verhallen. Das betäubende System zermalmt gewissenhaft. Unser Blut unter euren Narben pocht. Haut weitet, Risse fleischen sich. Es spritzt wie Fontänen der Wasserwerfer. Verschwämmet unsere Sicht. Flutet unsere Theorien. Wir verlieren den Halt.
Nieder, schreit ihr. Nieder. Immer wieder. Ihr prügelt uns zu Boden Schmierige Stiefel, blinde Fäuste, dreckige Knüppel, entfremdete Körper, hässliche Schusswaffen mit eurem verseuchtem Verständnis von Vernunft In unsere Blutlachen. In unsere schwemmende Pfützen voller Trotz und Widerstand. erwartungsvollen Blickes Prescht ihr uns immer wieder nieder.
Wir lecken Blut.
Jeden einzelnen Tropfen saugen wir auf. Mit lechzenden Mündern und stoischem Blick.
Ihr zwingt uns in die Knie doch haben wir euch längst schon überdauert, eisern und bitter.
Wir leben Blut, durch alle Adern fließen wir.
Gezwungen Knie erheben sich. Wimmernde Gesichter recken sich entgegen.
Wir atmen frei
liebste grüßlis und passt auf euch auf