Das war es mal wieder. Das hier ist mein letzter Post von dieser Reise. Wie immer bleibt viel Dankbarkeit zurück.
Ich bin zum Lesen gekommen. Ich habe viel “nichts” gemacht. Ich habe drei Länder kennengelernt – ein bisschen was von den Menschen erlebt, die Landschaft genossen, die Ruhe. Ich war wandern und baden. Ich habe Schönheit und Sonne im Ubermaß gehabt. Diesmal besonders eindrücklich waren die byzantinischen Kirchen und Klöster mit ihren Fresken.
Was äußerlich bleibt, sind ein paar Fotos und eine Flasche serbischen Rakis, die ich mitnehme. Aber auch der wird wohl in einem halben Jahr getrunken sein.
Was innerlich bleibt, ist viel mehr: Erinnerungen, Perspektien, die mich verändert haben. Erst in den nächsten Wochen, vielleicht Jahren wird sich zeigen, was davon Gewicht behält.
Aber am wichtigsten ist nicht, was bleibt, sondern, was war. In jedem einzelnen Augenblick. Denn Leben schenkt sich mir nicht in den Dingen, die bleiben, nicht einmal in den Erinnerungen. Leben schenkt sich mir immer im Augenblick. Und für all diese Augenblicke der letzten vier Wochen bin ich sehr dankbar.