Und doch kann man den Grenzübertritt auch zu einem Ort der Demütigung machen (oder als solchen empfinden):
Alle müssen raus aus dem Bus, sich anstellen und einzeln vorbei an dem kleinen Schalterfenster, an dem ich die Person gar nicht sehe, der ich meinen Ausweis reiche. Der Ausweis wird gescannt, natürlich ohne das mir jemand sagt, was mit meinen Daten passiert. 20 Minuten stehen wir im kalten Wind und beginnenden Regen. Dann werden alle aufgefordert, nach vorne zu gehen.
Erst jetzt bekommt der Busfahrer die Erlaubnis, die Fahrgäste wieder einsteigen zu lassen. Nass und durchgefroren darf ich wieder auf meinen Sitz. Ich weiß, es geht schlimmer. Habe ich oft erlebt. Und doch...
Unwillkürlich muss ich an Dotas Lied denken.