In einer Stadt mit vielen Moscheen ist das Schöne, dass man überall einen Ort zum Ausruhen hat. Es sind meist sehr schöne, angenehme, dezent ausgemalte Räume. Mit Teppich ausgelegt, und klimatisiert. Man kann sich hinsetzen, hinknien, beten, schreiben, lesen ... Was immer man möchte, solange man leise und dezent bleibt. Im übrigen fühle ich mich auch als Christ dort oft Gott besonders nah.
Wenn man auf die Empore geht, ist man meist ganz für sich allein. Aber auch unten im Hauptraum sind oft nur ein oder zwei Männer, die still im Gebet sind. Oft erlebe ich, dass ich freundlich angesprochen und willkommen geheißen werde.
In unseren Kirchen haben wir das auch. Aber die sind oft geschlossen. Und mit ihren Bankreihen fast nie so wohnlich wie die Moscheen zum Beispiel hier in Skopje.
Und vor der Moschee ist immer ein Brunnen zum Erfrischen und oft ein gemütlicher Garten.