Märzsonne, blassblau sinkt der Himmel
in die See,
lässt das Wasser kristallklar
aufleuchten.
Gibt Durchsicht bis auf den tiefen
Grund.
Wie gemalt räkeln sich die dicken
Steine felsig am Ufer,
glänzen die Kiesel,
schillert die grün verfärbte
Muschel und verbindet
sich mit kleinen Holzstücken, die im
Seetang versinken.

Great Big Beautiful Life.
Im Roman “Great Big Beautiful Life“ erzählt die Hauptfigur Hayden von einer Zeit, als er die Biographie eines berühmten Mannes schrieb. Der Mann, Len, war an Demenz erkrankt, und Hayden fragte ihn: „Was soll ich Dir antworten, wenn Du mich fragst: “Wer bin ich?‘“ Zu dem Zeitpunkt hatten sie schon vier Jahre am Buch gearbeitet und kaum jemand wusste von der Diagnose.
Bei manchen Lebensgeschichten scheint es auf der Hand zu liegen. Gerade ist auf Arte eine Dokumentation über die Lebensgeschichte von Petra Kelly zu sehen. Und doch: Auch Petra Kelly, die einer Mission für Umweltschutz, Menschenrechte und Frieden folgte, hat das Ende wohl nicht so kommen sehen.
Letztlich kann sich ein Mensch die Frage “Wer bin ich?“ oder “Wer möchte ich sein?“ nur selbst beantworten. So wie Len, der zu Hayden sagt:
“Sag mir, dass ich dein Freund Len bin.”
Gelesen. Gesehen. Gehört.
Der legendäre Kunstkritiker und Maler “Roger Fry“, der zur Bloomsbury Group gehörte, wird in der Biographie von Virginia Woolf lebendig. Sie zeichnet, ja, malt mit Worten ein Bild seiner Persönlichkeit und gibt gleichzeitig einen Einblick in die Anfänge der modernen Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.
“Ella Mohnbaum, preisgekrönte Journalistin, hat von allem zu viel. Zu viele Möbel, zu viele Klamotten und viel zu viel Stress. Deshalb verzichtet sie ein Jahr lang auf Konsum und zieht in ein Tiny House in der kleinen Siedlung eines idyllischen Biohofs. Nur mit Dingen, die sie wirklich braucht.” “Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben“ ist ein unterhaltsames Hörbuch mit überraschenden Wendungen und Denkanstößen.
Der Köln-Tatort „Die Schöpfung“ spielt in der im Januar ausgestrahlten Folge in der Oper. Kunstvolle Masken rücken hier noch mal mehr in den Mittelpunkt, und der Maskenbildnerin, Dorle Neft, Freundin und Künstlerin, winke ich von hier aus mit einem besonders lieben Gruß.