Tagebucheintrag: Auf dem Weg zur Befreiung Drelefs
Tatzelfurt wurde angegriffen – Trolle, Söldner und Barbaren, die aus Drelef stammen, stürmten heran wie ein Sturmwind. Es war klar: wir mussten handeln, bevor der Winter das Land lahmlegte. Also brachen wir auf, um die Ländereien Drelefs zu erkunden.
Schon bald begegneten wir riesigen Schlangen, die aus einem überfluteten Silberminenstollen krochen. Kein guter Ort für längere Aufenthalte. An meiner ersten selbst errichteten Brücke gerieten wir in einen Streit: Drei Drelef-Soldaten standen Wache. Einer glaubte Kira, dass wir keine Feinde seien – doch seine beiden Kameraden taten es nicht. In ihrer Panik erschlugen sie ihn und flohen. Wir setzten nach, holten sie ein und banden sie schließlich an der Brücke fest.
Kurz darauf entdeckte Kira mit dem Wagen eine Fallgrube. Mit vereinten Kräften konnten wir den Wagen retten.
Doch schlimmer war der Magier, der uns tagelang belagerte: Immer wieder hetzte er Blizzards und Kettenblitze auf uns, nur um sofort wieder zu verschwinden. Wir begegneten drei Chimären in einer Höhle – ein harter Kampf, doch endlich fanden wir eine Nacht Ruhe.
Eine List sollte dem Magier auflauern: Karamella erschuf eine Illusion von mir auf dem Wagen, während ich selbst über ihm schwebte. Unsere Vermutung: Er beobachtet uns durch eine Magie, die nur einen kleinen Bereich erfasst – vermutlich auf Dior fokussiert. Doch an diesem Tag zeigte er sich nicht.
Nachts jedoch attackierte uns ein riesiger Säbelzahntiger. Er setzte Kira und Dior schwer zu. Mit einem schnellen Teleport brachte ich das Tier zur Jägerloge und bemerkte dort, dass mein Kamm fehlte. Kesten Gerest berichtete mir später, dass ein Imp, ein Teufelchen, gesichtet worden war. Offenbar hatte der Magier einen Spion auf mich angesetzt.
Bei einem weiteren Teleport landete ich beinahe in die Arme eines Suchtrupps aus Drelef, konnte aber rasch in die letzte bekannte Höhle fliehen und traf dort wieder auf die anderen.
Wir zogen uns ein Stück zurück und durchquerten dann den Sumpf. Ein freundlicher Baumhirte ließ uns auf einer befestigten Lichtung übernachten und warnte uns vor weiteren Gefahren.
Um in Drelef einzudringen, rief ich Bartolomeus Engersmann per Teleport zu uns – eine Nacht-und-Nebel-Aktion begann. Getarnt als Gäste eines Freudenhauses “Zum Samteck”, suchten wir Kontakt zu Satinder Morne. Von ihr erfuhren wir Wichtiges:
- 36 Wachen in der Stadt, 12 davon in Reserve.
- 2 Wachen in der Burg, die übrigen patrouillieren außerhalb.
- Ein Fluchttunnel führt aus der Burg oder in eines der Wohnhäuser.
- Die Priesterschaft Erastiels wurde entführt – ein schwerer Schlag für die Moral der Stadt.
Im Norden entdeckten wir eine Kaverne, die regelmäßig überflutet wird. Dort lauerten schwarze Puddings – schleimige Kreaturen, die wir bekämpfen mussten. Dort fanden wir auch einen Bag of Holding mit Zaubertränken: viermal “Fliegen” und viermal “Mittlere Wunden heilen” – ein wertvoller Fund.
Wir nutzten den Geheimgang und fanden Terrion Numesti in einer Gefängniszelle. Wir befreiten ihn – und er organisierte sofort loyal gesinnte Wachen.
Dann, endlich: der Kampf gegen Drelef und sein Gefolge. Ich selbst wurde im Kampf bewusstlos geschlagen. Als ich wieder zu mir kam, floh Drelef bereits durch ein Fenster. Im Burghof jedoch konnten wir ihn stellen und zur Rechenschaft ziehen.
Die Stadt steht nun am Rand der Freiheit. Doch ich spüre, dass der Sieg über Drelef nur der Anfang ist – dunklere Mächte ziehen ihre Kreise, und wir sind längst Teil eines viel größeren Spiels.
Ein Character von Tealk, gespielt wird das Pathfinder Regelwerk und die Kingmaker Kampagne