Am nächsten Morgen ging ich zum Frühstück in der sonderbaren Taverne “Das freie Haus”. Nach und nach kamen auch die anderen. Ich bestellte mir ein exotisches Frühstück, welches ich auch bekam. Zudem kam ich mit Schaya und dem Wirt ins Gespräch und fragte einige Dinge über das freie Haus.So erfuhr ich einen Teil der Geschichte des freien Hauses und erfuhr mehr über die Regeln die in dem freien Haus gelten. Am wichtigsten ist jedoch, dass uns das freie Haus dahin bringt wo wir hin müssen. Sam machte uns nach dem Gespräch auf einen Mann aufmerksam, der offenbar mit uns reden wollte. Nach kurzer Diskussion gingen wir zu dem Mann und kamen mit ihm ins Gespräch. Er stellte sich als Harid Falcon vor. Im verlauf des Gesprächs erklärte er, dass er zu dem Volk Anatai gehört und als zurückgezogener Eremit lebt. Er streift durchs Land und hilft den Leuten. Wir hatten alle das Gefühl dem Mann vertrauen zu können, dies lag vor allen an seinen schwarzen Augen, welche ein nahezu unendliche Weisheit widerspiegelten. Er wusste zum Beispiel, dass wir aus dem Ghalgrat kamen und kannte die Gegend. Wir berichteten ihm über Vermiseth und schilderten kurz wie er diese Welt betreten konnte. Zudem informierten wir Halrid dass wir vorhaben Vermiseth aufzuhalten. Über Vermiseth konnte Halrid uns sagen, dass er ein aehr altes Wesen sei, welches zum Volk der Devorathen gehört. Seine Art hatte in einem längst vergessenen Krieg tatsächlich viele Götter getötet. Die Macht der Devorathen ist riesig und übersteigt nach Halrids Wissen, die Macht der Götter. Eine wirkliche Möglichkeit Vermiseth zu schlagen hätten sterbliche nicht, jedoch soll Joe Teile von einem mächtigen Artefakt bei sich haben, welche dabei helfen könnten den Devorathen zu schlagen. Da Joe uns bisher nicht eingeweiht hatte, erklärte Halrid dass Joe Teile des sogenannten Tabernakels mit sich trägt. Diese werden zum Beispiel von der “Schatten” Seite gesucht, welche unter anderem dämonische Kreaturen als Verbündete zählt. Er hatte nach dem Frühstück den Wunsch einen Freund essen zu geben, der Name lautete Fylang. Sam fragte, ob Halrid etwas dagegen hätte dass wir ihn begleiten, er war damit einverstanden. So folgten wir Halrid durch die Taverne und kamen nach einer kurzen Weile in einer Höhle an (eine Höhle in einer Gaststätte, dass freie Haus ist echt komisch). Als wir ankamen machten wir alle große Augen, Fylang stellte sich als Drache heraus und dann noch als Weißer Drache. Drachen alleine sind schon sehr gefährlich und selten, ich habe jedoch noch nie von einem weißen Drachen gehört. Er konnte jedenfalls sehr gut unsere Sprache, so dass wir uns ohne Probleme mit Fylang unterhalten konnten. Nach ein paar Stolpersteinen meinerseits, für die ich mich gleich entschuldigte, teilte uns Fylang zunächst das gleiche mit wie Halrid. Ich fragte ihn, ob Dämonen in Trion “normal” wären. Fylang antwortete: “ja”, auch wenn sie normalerweise auf einer Insel leben würden. Wir fragten als Gruppe weiterhin ob die beiden etwas über den Zwerg, den wir einst suchten, etwas wissen würden. Dabei kam heraus, dass er vermutliche einen verfluchten Gegenstand berührt hätte, dass Besondere daran wäre wohl das er einen “intelligenten” verfluchten Gegenstand berührt hätte. Diese verderben den Geist des Trägers. Der Zwerg wäre vermutlich in den Zustand “Blutdurst” gefallen. Leider gibt es keine Möglichkeit einen solchen Gegenstand zu erkennen. Die einzige Möglichkeit sich gegen diesen “Zustand” zu wehren, wäre wohl geistige Kontrolle bzw. Stärke. Dies ist ein sehr wichtiger Hinweis, man sollte in Zukunft auch auf Gegenstände aufpassen. Ich fragte anschließend, ob die Beiden wüssten um was es sich bei dem Amulett handelt, welche ich bei den Dämonen gefunden habe. Vermutlich handelt es sich um einen Kommunikationsgegenstand. Auch Fylang bestätigte, dass wir gegen den Devorathen vermutlich keine Chance hätten, er verglich uns mit ihm wie einen kleinen Kiesel, die keine Chance hätten. Unsere einzige Hoffnung besteht wohl in den Tabernakelstücken, die Joe mit sich führt. Nachdem wir über alles geredet hatten, brachte uns Halrid zurück in den Schankraum und trank noch etwas mit uns. Kurz danach brach er auf zu neuen Abenteuern, schade das er uns nicht helfen wollte bei dem Devorathen. Er meinte nur, jeder hat eine bestimmte Aufgabe, oder so ähnlich. Ihm sei es nicht bestimmt gegen dieses Wesen zu kämpfen. Dabei könnten wir seine Hilfe so gut gebrauchen.

PS.: Nun ist Sam endlich überzeugt, dass Seraville eine Göttin ist. Auch wenn ich ihm es immer wieder sage, auch Halrid bestätigte ihm diese und fügte noch hinzu, dass Sam etwas mehr Respekt vor Göttern haben sollte. Ich hoffe das er dies nun auch endlich umsetzt. Und mich endlich als ordentlichen Priester anerkennt, der ich schließlich auch bin. Vielleicht sollte ich auch ein Buch über den Glauben Seravilles schreiben, schließlich kann ich hier in Trion viele neue Gläubige für Seraville finden.