Hallo zusammen,

fast zwei Monate sind seit meinem letzten Blogeintrag vergangen. Damals schrieb ich darüber, wie wir mit zwei Kindern umgezogen sind und wie froh ich war, das Gröbste hinter uns zu haben.

Pff, was für ein Naivling ich doch war.

Das Universum war irgendwie gegen mich.
Kennt ihr das Phänomen, wenn man in den ersten Urlaubstagen krank wird? Genau das hat mich erwischt. Nicht nur eine lächerliche Erkältung. Nene, das wäre ja langweilig! So einen Ganzkörperkollaps, das wär doch was, inklusive Panikattacke.
Ich konnte 2 Wochen lang nichts tun. Absolut nichts!
Ausgerechnet, wenn die Kinder in ihren Betreuungseinrichtungen eingewöhnt werden. Ausgerechnet, wenn im Haus noch diese vielen kleinen Dinge zu erledigen sind.

Also Zähne zusammenbeißen und weitermachen. Irgendwie! Aber das ging nicht. Mental und körperlich ging es einfach nicht.

Warum ich das in einem Papablog schreibe? Weil es auch mal zum Papasein dazugehört, sich selbst seine Grenzen einzugestehen. Also habe ich mich darauf konzentriert, wieder gesund (genug) zu werden. Die Eingewöhnung hat beide Male meine Frau übernommen. Überhaupt hat sie mich in der Phase immer unterstützt, war immer da. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich ihr bin.

Mir geht es wieder gut, die To-do-Liste wird auch kleiner und inzwischen hat sich eine schöne Routine eingestellt. Ich bringe beide Kinder morgens in die Betreuungseinrichtungen und hole sie auch wieder. Mittwochs ist Fußballtraining für den Großen und dienstags ist meine DnD-Runde. Das Haus wird immer mehr fertig und ich fühle mich zu Hause.

Hattet ihr schon einmal etwas Ähnliches erlebt? Wie seid ihr damit umgegangen?

Euer IdleHirn

Im Fediverse findet ihr mich unter @IdleHirn@federation.network

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