Es ist Herbst. Und es dauert nicht mehr lange, bis ich wieder zuhause sein darf in der Normalzeit. Ich freue mich, daß es auch tagsüber nicht mehr ganz so hell ist wie im Hochsommer – mal abgesehen von gleißender Sonne über glitzerndem Schnee. Das ist ja eine ganz andere Lichtstimmung, eine mir weitaus mehr gefallende. Es ist jetzt die Zeit des bereits nachmittäglichen Kerzenscheins, der Öllampen, der Lichterketten. Dazu kommt ja auch dieser ganz spezielle Duft der Kerzen aus echtem Bienenwachs. Versucht mal, euch genau diesen Duft vorzustellen, euch an ihn zu erinnern. Na? Was ist das da in eurer Nase?

EIn anderes Phänomen, das bei mir zum Herbst gehört, ist der Nebel. Hier bei mir ist das meist eine aufliegende Wolke, in die der Zehngeschosser eintaucht. Seltener sehe ich auf der anderen Hausseite Bodennebel rund um die Ententeiche. Und wenn, dann oft erst, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken. Aber für mich ist es ein sehr erfreulicher Anblick, ganz ähnlich dem der Atemwölkchen vor meinem Gesicht.

Jaja, ich war, bin und bleibe Wintermensch …