Album 14/52
Diese Review fällt mir schwer, da ich von klassischer Musik noch weniger Ahnung habe als von moderner. Ich hab eine vage Ahnung was a-Moll bedeutet, aber erklären könnte ich es euch nicht. Und jetzt höre ich Clara und Robert Schumann. Klar, die Namen habe ich schon einmal gehört, konnte aber nichts damit verbinden.
Das Album beinhaltet 2 Klavierkonzerte. Je eines von Clara Schumann und eines von Robert Schumann. Die beiden verband die Musik, beide sind hochtalentiert was das angeht. Clara war sogar eine so gute Pianistin, dass sie die Familie ernährt hat, als Robert aus gesundheitlichen Gründen kein Geld verdienen konnte. Wie begabt Clara als Pianistin und Komponistin war, merkt man an ihrem tollen Klavierkonzert in a-Moll Op.7. Die Frau war 13 als dieses Brett geschrieben hat. 13! Ich als Laie sehe, dass die Klavierpartitur sehr anspruchsvoll ist und es ziemlich schwierig sein muss, das Ding zu spielen.
Das Konzert selbst ist, aus meiner Sicht sehr anspruchsvoll, beginnt ungestüm fast schon jazzig. Man wird immer mal wieder überrascht wie modern, das klingt.
Beim zweiten Konzert auf dem Album, das Klavierkonzert in a-Moll Op. 57 von Robert Schumann, merkt man sofort die reifere Herangehensweise. Er hat etwas durchkomponiert nach allen Regeln der Kunst, weniger überraschend, mehr durchgestylt. Bis auf den dritten Satz. Da gibt es plötzlich ein Thema, das mich sofort an Filmmusik von Williams oder Zimmer erinnert. Aus dem Nichts hat man plötzlich einen Ohrwurm.
Ich würde gerne tiefer in die Konzerte einsteigen und euch beschreiben wie unterschiedlich und gleichzeitig ähnlich beide klingen, aber dafür fehlt mir das schlicht das Fachwissen.
Beides sehr hörbar, auch wenn man mit klassischer Musik sonst nicht so viel am Hut hat.
Lieblingssongs: ist hier nicht angebracht
Bewertung 8/10
Review by @IdleHirn@federation.network #12Bücher52Alben #Projekt1252 #Musik