Album 15/52

Ich hatte ja schon eine Berührung mit Synthwave und wurde enttäuscht. The Midnight – Syndicate war einfach überproduzierte Fahrstuhlmusik. Dementsprechend skeptisch war ich bei Dark All Day von Gunship. Dazu hatte ich im Nachhinein allerdings gar keinen Grund. Wo The Midnight auf Klangteppiche setzt, oder Klangbrei wenn man böse sein will, setzt Gunship auf Akzente. Ein eigentlich unpassendes Saxophon zum Beispiel. Generell ist die Mischung aus Pop, Synthwave und Rock ziemlich interessant. Und sie funktioniert. Auf dem Album sind einige ziemliche Bretter, bei denen Synthesizer die Riffs übernehmen wo sonst Gitarren wären. Kein Wunder, die Bandmitglieder kommen aus dem Rockgenre. Leider ist das Album recht lang, was das Zuhören erschwert. Damit gehen einige Filler-Songs einher, besonders in der zweiten Hälfte. Generell ein interessantes Album, das sich stark an der Stimmung von 80er Jahre Soundtracks orientiert, gefühlt vor allem an trashigen Actionfilmen. Einige sehr gute, treibende Songs, aber leider auch einige Filler.

Lieblingssongs: – Dark all Day – The Drone Racing League – Thrasher – Cybercity

Bewertung: 7/10**

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