Album 20/52
Im Mittelpunkt steht ganz klar IZs Stimme. Warm, kraftvoll und unglaublich präsent. Dazu kommt seine Ukulele, die mit ihren einfachen, wunderschönen Melodien das komplette Album trägt.
Eingerahmt wird das Album von einem Intro und einem Outro, welche die Stimmung des Albums definieren bzw. wieder auflösen. Viele Songs hören sich an wie hawaiianische Volkslieder. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Ich verstehe kein hawaiianisch. Zumindest geben die Lieder einem dieses Gefühl.
Das kommt nicht von ungefähr. IZ war eine der bekanntesten Stimmen der hawaiianischen Kulturbewegung. Viele seiner Lieder handeln von Heimat, Natur und der Bewahrung der hawaiianischen Kultur. Das merkt man auch dann, wenn man kein Wort versteht.
Manche Stücke haben mich sogar an die Radiosender aus Fallout erinnert, andere sofort an 50 First Dates.
Und dann steht ganz am Ende der Song. Zum Glück. Somewhere Over the Rainbow / What a Wonderful World ist so oft gespielt worden, dass man leicht vergisst, wie schön diese Version eigentlich ist. Im Kontext des Albums hat sie mich voll erwischt und emotional reingezogen.
Lieblingssongs: – Hawai‘i 78 introduction – ama ama – Country Roads – White Sandy Beach – Hawaiian Suppa Man – Somewhere over the Rainbow/ What a wonderful World – Hawai‘i 78
Bewertung: 8/10
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