Album 30/52

Ich kenne dieses Album schon länger. Es hat uns auf mehreren Reisen begleitet. Besonders erinnere ich mich an eine Fahrt über eine Landstraßen der bayerischen Alpen, auf dem Weg zum Wandern. Draußen die Berge, The Mother We Share aus den Lautsprechern und irgendwie passt das alles einfach zusammen.

Jetzt, über 12 Jahre später, höre ich das Album noch einmal bewusst und stelle fest: Es funktioniert immer noch. Und ist echt soviel Zeit vergangen?

Die Songs sind eingängiger Elektropop. Es gibt schöne Melodien, eingängige Refrains und jede Menge elektronische Einflüsse, ohne dabei glattproduziert zu sein.

Interessant ist dabei der Gegensatz zwischen Musik und Texten. Die Songs klingen häufig fröhlich, treiben nach vorne und machen einfach Spaß, während die Texte teilweise ziemlich düster sind. Beziehungen, Unsicherheit, Verletzungen und emotionale Abhängigkeit passen eigentlich gar nicht zu diesen Melodien. Trotzdem o zieht einen das Album ziemlich schnell rein. Man genießt einfach den Klang und stellt erst später fest, worüber da eigentlich gesungen wird.

Die Länge des Albums ist perfekt gewählt und man ist fast enttäuscht wenn es endet

Lieblingssongs

  • The Mother We Share
  • Gun
  • Lies
  • Recover
  • Science/Visions
  • You Caught the Light

Bewertung 8/10

Review by @IdleHirn@federation.network #12Bücher52Alben #Projekt1252 #Musik