The Algorithm – Recursive Infinity

Album 28/52 Ich kannte The Algorithm bis zu diesem Album gar nicht. Mann, was hab ich da alles verpasst. Remi Gallego kann sowohl Electro als auch Metal und verbindet diese beiden Genres auf eine besondere Art und Weise. Manchmal fühlt man sich ein bisschen an Daft Punk erinnert, dann hauen einem Blast-Beats und Gitarren die Trommelfelle durch. Die Mischung ist sehr schwer zu beschreiben, funktioniert aber erstaunlich gut. The Algorithm ist für die Komplexität seiner Stücke bekannt, ich habe einfach nur sehr gute Songs gehört, die zwar viele Layer haben, aber doch recht zugänglich sind. Sie gehen alle ziemlich nach vorne, ab und an spicken die depressive Version von Daftpunk um die Ecke, dann mischen sich Doom, Emo, Industrial und sonstige Spielarten der Metal-Musik. Oft öffnen sich die Songs und spielen dann sehr episch aus. Das hat mich öfters an Videospiel-Soundtracks erinntert, wie Stellaris oder andere 4X-Games. Ich stelle mir beim hören oft die Frage, ob es elektronische Musik ist, die nach Metal klingt, oder Metal der nach Elektro klingt? Auf jeden Fall eine ziemlich gute Mischung, die unbedingt von Liebhabern beider Genres gehört werden sollte.

Lieblingssongs – Race Condition – Advanced Evasion Technique – Graceful Degradation – Hollowing – Rainbow Table – Mutex – Recursive Infinity

Bewertung: 8,5/10

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